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Pferdeführerschein -Umgang-


Kompetenznachweis für den richtigen und artgerechten Umgang mit Pferden

 

Mit der neuen APO (Ausbildungs- und Prüfungsordnung der FN) tritt ab 2020 der Pferdeführerschein in Kraft !


Der Pferdeführerschein Umgang ist ein Ausbildungsangebot für jeden, der mit Pferden zu tun hat. Mit dieser Qualifikation werden Grundwissen rund ums Pferd belegt. Inhaltlich geht es um das Pferdeverhalten, den verhaltensgerechten Umgang mit dem Pferd einschließlich Haltung, Fütterung,Gesundheit, Erste Hilfe. Beginnend mit dem ersten Kontakt zum Pferd, bis hin zur Praxis. Praktisch wird das Führen des Pferdes unter Sicherheitsaspekten in Alltagssituationen geübt. Vom Führen im eingezäunten Bereich bis hin zum Führen im öffentlichen Raum.  Zum Beispiel auch den Begegnungen mit potenziellen anderen Verkehrsteilnehmern wie Fahrradfahrern oder Autofahrern und das Heranführen an unbekannte Gegenstände werden kleinschrittig im Sinne der Bodenarbeit geübt. Auch das Transportieren von Pferden spielt eine wichtige Rolle.

Damit ist der Pferdeführerschein Umgang mit dem Pferd eine zeitgemäße Weiterentwicklung des Basispasses Pferdekunde, der ab 2020 ersetzt wird. Das heißt, der Pferdeführerschein -Umgang- ersetzt den Basispass Pferdekunde ab 2020 und ist Zulassungsvoraussetzung für die Abzeichen ab Stufe 5 (Reiten, Fahren, Voltigieren, Longieren).

 

Inhalte:

 

Station 1: Erster Kontakt und Pferdepflege

  • Ansprechen des Pferdes und Annähern an das Pferd, Aufhalftern und aus der Box holen
  • Halten an einer vorgegebenen Stelle, Anbinden, das angebundene Pferd zur Seite weichen lassen, Passieren anderer Pferde
  • Pferdepflege, Ausrüsten des Pferdes einschließlich Anlegen von Beinschutz, Aufzäumen,

Station 2: Pferdeverhalten und verhaltensgerechter Umgang mit dem Pferd einschließlich Haltung, Fütterung und Gesundheit

  • Bedürfnisse und Verhalten des Pferdes (Herden-, Flucht- und Steppentier)
  • Haltungsformen und -anforderungen (Stallklima, Stalleinrichtung, Auslauf auf der Weide, Möglichkeiten der freien Bewegung, Boxen- und Paddockpflege, Stallhygiene)
  • Identifizieren von Pferden mittels Pferderasse, Farbe, Geschlecht, Abzeichen und Brand-zeichen/ Chiperkennung; Equidenpass thematisieren
  • Grundlagen der Anatomie (Bezeichnung der wichtigsten Körperteile, Pferdeexterieur), Pferdegesundheit (Gesundheitszustand bewerten, wesentliche Pferdekrankheiten) und Pferdefütterung (Futterarten/-mittel, Fütterungstechnik, Futterbedarf)
  • Kenntnisse über Gesundheitsvorsorge (Impfungen, Wurmkuren), Erste-Hilfe-Maßnahmen
  • Sicherheitsaspekte und Unfallverhütung im täglichen Umgang, einschlägige Bestimmungen des Tierschutzgesetzes, die Ethischen Grundsätze des Pferdefreundes
  • Führen im Straßenverkehr (gesetzliche Regelungen, Sicherheitshinweise)

Station 3: Praktischer Umgang mit dem Pferd, Bodenarbeit, Führen im eingezäunten Bereich
Bodenarbeit ist zunächst die Erziehung des Pferdes vom Boden aus, also die Grundlage für eine harmonische Verständigung zwischen dem Menschen und dem Pferd. Die Bodenarbeit findet im alltäglichen Umgang mit dem Pferd statt. Sie ist deshalb eng mit dem Wissen um das Wesen des Pferdes, seinen Bedürfnissen und seinen natürlichen Verhaltensweisen verknüpft. Sie fördert das Vertrauen und den Respekt des Pferdes gegenüber dem Menschen und damit auch die Sicherheit im Umgang mit dem Pferd.

  • Pflicht: Dreiecksvorführung
  • Wahlmöglichkeiten:
    • Bodenarbeitsparcours mit Geradeaus Führen von beiden Seiten, von Punkt zu Punkt, Gangmaßwechsel im Schritt, Slalom, Traben auf gerader Linie, Rückwärtsrichten bzw. Rückwärtstreten oder
    • Vormustern / Führen auf gerader Linie
    • dabei: Sicherheitsaspekte und Unfallverhütung beachten

Station 4: Praktischer Umgang mit dem Pferd in Alltagssituationen aus dem öffentlichen Raum

  • Führen eines erfahrenen Pferdes zur Weide, Entlassen des Pferdes auf die Weide/den Paddock oder Abholen von der Weide/vom Paddock
  •  
  • Mithilfe/Grundsätze/Sicherheit beim Verladen von erfahrenen Pferden; Sicherheitshinweise zum Transportieren von Pferden; Der Prüfling muss nicht zwingend der Ausführende sein, sondern kann auch als Anweisender oder lediglich Mithelfer tätig sein.  Es muss erkennbar sein, dass der Prüfling aktiv mitwirkt und das nötige Wissen besitzt, um ein Verladen korrekt durchzuführen. Mögliche Prüfungssituationen können sein:
    • Vorbereitung des Pferdes zum Transport
    • Das Verladen und/oder Ausladen, wobei der Prüfling nicht zwingend der Ausführende sein muss, sondern seine Kompetenz auch über fachlich korrekte Anweisungen (z.B. Hinweise auf mögliche Gefahren, Positionierung von Helfenden an richtiger Stelle u.ä.) und/oder Mitwirkung (z.B. Einhängen der hinteren Stange, Schließen der Klappe) zeigt.
  • Führen in Alltagssituationen aus dem öffentlichen Raum
    Unter „öffentlicher Raum“ wird der nicht geschlossene Nahbereich des Hofes verstanden, bei dem Begegnungen mit Dritten möglich bzw. wahrscheinlich sind. Mindestens drei Situationen sind darzustellen:
    • Begegnung mit z.B. Radfahrer, Fußgängergruppe, Fußgänger mit Hund oder Kinderwagen,
    • Passieren von Landwirtschaftlichen Fahrzeugen, Baumaschinen, Autos, Motorrad/Mofa,…)
    • Vorbeiführen an anderen Pferden/Pferden auf der Weide/ Pferde in der Führmaschine
    • Heranführen an einen unbekannten Gegenstand (Mülltonne, Regenschirm, Plane, …)/an eine unbekannte Umgebung (Bereiche, in denen die Pferde in der Regel nicht geführt werden)
    •  
    • Sicherheitsaspekte und Unfallverhütung, vorausschauendes Handeln, Einschätzen des Pferdeverhaltens (Ausrüstung des Pferdeführenden und des Pferdes – Zäumung mit Zügel oder Halfter mit Führstrick/Leitseil)

Diese Prüfungsstation soll alltagstauglich die Situationen abprüfen, die jeder Pferdefreund fast täglich im Umgang mit dem Pferd bewältigt. Dabei ist eine Prüfung in der Gruppe möglich.

Welche Ausrüstung benötige ich für den Pferdeführerschein Umgang?

  • Mensch
    festes Schuhwerk, Handschuhe empfohlen, Reitkappe freiwillig, Gerte erlaubt
  • Pferd
    Trense, Halfter (wahlweise Stallhalfter oder Knotenhalfter, Knotenhalfter nicht zum Anbinden) mit Führstrick/Bodenarbeitsseil

 

Kursdauer: 3 Tage

 

Kursgebühr: 150,- Euro (diese Gebühr verringert sich auf 100,- Euro in Verbindung mit einem Fahr- oder Longierabzeichen. Der Inhalt des Pferdeführerscheins -Umgang- wird in die jeweiligen Einheiten der Abzeichenkurse eingebunden.)

 

Termine 2020

 

FAHRSTALL SCHWEICKERT GbR - FAHREN UND LONGIEREN MIT GEFÜHL UND VERSTAND  | Fahrausbildung@t-online.de / © Sabine Schweickert